Willkommen in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

Experte für die eigene Kommunikation werden

Während draußen die Herbstsonne herabschien...
...versammelten sich im Saal die Tagungsteilnehmer
Vorstandsvorsitzender Wilfried Brexel bei der Begrüßung
Die Referentinnen und Referenten der ersten Runde (v.l.n.r.): Christel Becker, Wilfried Brexel, Michaela Vogel, Clarissa Lejeune-Jung und Dr. Roland Zeh
Wie in den Vorjahren war die Fachtagung sehr gut besucht
Die Beiträge wurden durch Schriftdolmetscher begleitet...
...und konnten mitgelesen werden
Die Referentinnen und Referenten der folgenden Beiträge (v.l.n.r.): Dr. Jan Rennies-Hochmuth, Clarissa Lejeune-Jung, Sylvia Baitinger, Cornelia Tietze und Veronika Schwartau

Fachtagung "Barrierefreie Kommunikation"

Hörst du mir nicht zu?
Grundlagen für eine gelingende Kommunikation

Kommunikation schafft bereits im Alltag Probleme. Umweltgeräusche erschweren das Hören, Missverständnisse lassen manches falsch verstehen. Kommt Schwerhörigkeit als weiterer Störfaktor hinzu, kann Kommunikation dann noch gelingen? „Ja, denn Schwerhörige sind Vorreiter gelingender Kommunikation“, so die Rehabilitationspädagogin Cornelia Tietze auf der inzwischen 7. Fachtagung „Barrierefreie Kommunikation“ der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg. Unter der Überschrift „Hörst du mir nicht zu? Grundlagen für eine gelingende Kommunikation“ stellten Referenten ihr Fachwissen zur Verfügung und beleuchteten die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln.
Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Seniorenstiftung, Wilfried Brexel, und einem viel beachteten Grußwort der stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden Christel Becker befasste sich der erste Teil der Tagung mit der Brückenfunktion der Kommunikation. Es kommt darauf an, wie Inhalte vermittelt werden, verdeutlichte die Kommunikations- und Verhaltenstrainerin Michaela Vogel aus Berlin. Wie mit den Störungen der Kommunikation umgegangen werden kann, war Thema des Beitrags von Dr. Roland Zeh, Chefarzt in der MEDIAN Kaiserberg-Klinik, Bad-Nauheim, und selbst Betroffener. „Es liegt oft an den Schwerhörigen selbst, ihre Situation zu verbessern“, lautete sein Fazit und er gab wertvolle Hinweise zum selbstbewussten Umgang mit der eigenen Beeinträchtigung.

Im Anschluss stellte Veronika Schwartau von der AIRBUS-Schwerbehindertenvertretung in Hamburg an zahlreichen Beispielen die Möglichkeiten einer „Hörfreundliche Unternehmenskultur“ aus der Praxis ihres Unternehmens vor. Dr. Jan Rennies-Hochmuth vom Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie berichtete von neuen Forschungsergebnissen, die wesentlich verbesserte technische Möglichkeiten der „Personalisierten Hörunterstützung in Telefon und Mediensystemen“ bringen und voraussichtlich bereits im kommenden Jahr zur Verfügung stehen werden.

Der Nachmittag gehörte der theoretischen wie praktischen Vertiefung. Rehabilitationspädagogin Cornelia Tietze stellte „Hörtaktische Maßnahmen für gelingende Kommunikation“ vor. Nach einem einführenden Referat von Dipl. Psychologin & Systemischer Business Coach (ECA) Sylvia Baitinger zu dem, was jeder selbst für das Gelingen der Kommunikation tun kann, begaben sich die Teilnehmer in die Gruppenarbeit. Der Workshop „Selbst-Coaching mit Hilfe des Inneren Teams“ vermittelte in praktischen Übungen den Umgang mit eigenen Unsicherheiten, denn „innere Klarheit ist Voraussetzung für eine klare Kommunikation“.

Mit Fazit und Ausblick durch Moderatorin und Organisatorin der Tagung, Clarissa Lejeune-Jung, und den Vorstandsvorsitzenden Wilfried Brexel endete die Fachtagung der Reihe „Barrierefreie Kommunikation“, die bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf positive Resonanz stieß und erneut Impulse setzen konnte.

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