Seniorenstiftung Prenzlauer Berg 2018

„Danke für Ihr Engagement!“

Senatorin Dilek Kolat (r.) und der Abgeordnete Tino Schopf im Pflegestützpunkt
Beim Besuch des Wohnbereichs...
Bei der anschließenden Beratung (v.l.n.r.): Tino Schopf, MdA, Senatorin Dilek Kolat und Lioba Zürn-Kasztantowicz (Stiftungsvorstand)


Genau vor einem Jahr, am 10. Juli 2017, hatte die Senatorin gemeinsam mit Vertretern der Pflegekassen den neuen Pflegestützpunkt in den Räumen der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg in der Gürtelstraße 33 eröffnet, der vor allem Menschen aus Weißensee, Heinersdorf und Prenzlauer Berg die Möglichkeit einer kostenlosen und individuellen Beratung gibt. Anlässlich des einjährigen Bestehens besuchte sie gemeinsam mit dem Wahlkreisabgeordneten Tino Schopf den Pflegestützpunkt.

Im Anschluss nahmen sich die Gäste Zeit für den Gang durch einen Wohnbereich der Stiftung und für ein Gespräch mit den Leiterinnen und Leitern der Pflegedienste und der Einrichtungen, um sich über die drängenden Probleme vor Ort zu informieren. Die Landesregierung und auch die Senatorin persönlich widmet sich dem Thema Pflege in besonderer Weise – daher wurde in ihrer Verwaltung auch ein eigenes Pflege-Referat eingerichtet und inzwischen ein „Pakt für die Pflege“ auf den Weg gebracht. Die Lösung der schwierigen Situation bei der Besetzung von Pflegestellen sieht Senatorin Kolat u.a. in:
- der bedarfsgerechten Verbesserung der Ausbildungssituation für mehr Auszubildende
- höherer Vergütung und
- verbesserten Arbeitsbedingungen.

Derzeit gibt es allein in Berlin rund 120 000 pflegebedürftige Menschen – und ihre Zahl wächst stetig. Leistungen einzuschränken, weil Pflegekräfte fehlen, ist für sie nicht hinnehmbar: „Es kann nicht sein, dass Arbeit mit Maschinen besser bezahlt wird als Arbeit mit Menschen.“ Es wurden sowohl die Anstrengungen und Erfahrungen der Seniorenstiftung ins Gespräch gebracht, wie auch neue Methoden bei der Berufsorientierung von zukünftigen Auszubildenden und während der Ausbildung. Fazit: die schwierige Lage wird sich weder kurzfristig noch im Alleingang lösen lassen. Alle Pflegebereiche sind aufgerufen, gemeinsam mitzuwirken – verschiedene politische Initiativen auf Landes- und Bundesebene sind eingeleitet bzw. werden kommen. Senatorin Kolat betonte ihre hohe Achtung vor der Arbeit der Pflegenden und verabschiedete sich mit den Worten: „Danke für Ihr Engagement!“

Sommerfest in der Stavangerstraße

Das Haus in der Stavangerstraße 26 war geschmückt
Vor der Bühne hatten sich alle einen Platz gesucht
Dort begrüßten Entertainer Siggi Trzoß und der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel (l.) die Anwesenden...
...und die Gäste aus der Politik (v.l.n.r.): Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne, die stellv. Bundestagspräsidentin Petra Pau und den Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup,...
...später auch die Vorstandsvorsitzende des DPW, Frau Prof. Barbara John,...
...die Kuratoriumsvorsitzende und Stadträtin Rona Tietje,...
...den Bundestagsabgeordneten Michael Liebig
Auch die Stadtälteste Edith Udhardt war wieder dabei
Während der Mann am Grill auf Hochtouren arbeitete,...
...unterhielten die Künstler das Publikum: Siggi Trzoß,...
... Tino Less,...
...Ingrid Raack,...
...Harald Wilk,...
...Sandra Mo,...
...Rainer Luhn oder...
...Michael Hansen
Die Tanzbegeisterten hielt es nicht auf den Stühlen
Bei Musik, exotischen Cocktails...
... und in froher Gemeinschaft fühlten sich alle...
...pudelwohl


Stimmung und Gute Laune

Das Wetter meinte es gut am Samstag, dem 30. Juni 2018, beim Sommerfest in der Stavangerstraße 26. Ein Meer aus Sonnenschirmen hielt zu intensive Strahlung ab, verdeckte aber nicht den Blick auf die Bühne. Denn von dort begrüßten Gäste aus Politik und Sozialwesen, hier und mitten im Publikum erfreuten die bekannten Künstlerinnen und Künstler wie Ingrid Raack, Sandra Mo, Dagmar Frederic, Tino Less, Siggi Trzoß, Harald Wilk, Rainer Luhn, Michael Hansen und andere. Die Tombola hielt Preise für alle Gewinner bereit, der Grill wurde nicht kalt und mit exotischen Cocktails oder Kaffee und frischem Kuchen hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenstiftung wieder allen Gästen einen erlebnisreichen Sommertag geschenkt.

Sommerfest in der Gürtelstraße

Die Witterung war kühl und windig,...
...aber große Zelte standen bereit
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel begrüßte gemeinsam mit Moderatorin und Sängerin Maira Rothe
Internationale Gäste hatten sich angesagt: aus Vietnam,...
...aus Mexiko,...
...die kenianische Sängerin Mariamu aus Afrika,...
...aus Brasilien,...
...aus Russland...
Sie begeisterten das Publikum: Footsteps-Dance-Studio mit irischen Tänzen,...
...die vietnamesischen Tänzerinnen,...
...das Ensemble „Lepota“ mit russischen Weisen,...
...die Mariachi-Gruppe „El Dorado“,...
...die Tänzerinnen von „Tangara‘ Brasil Dance“ und alle anderen Künstler
Und weitere Gäste waren vor Ort: der Fraktionsvorsitzende der Linken im Abgeordnetenhaus Udo Wolf
Bezirksstadträtin Rona Tietje (m.), die langjährige Patientenfürsprecherin Wally Lipke und der Bezirksverordnete Thomas Bohla
Der Abgeordnete Tino Schopf (l.)
Sängerin Dagmar Frederic und Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau (r.)
Es wurde über die Angebote der Stiftung informiert
Die Speisenversorgung war gesichert
Ein gelungener Tag für alle


Internationales Flair und mitreißende Rhythmen

Schien es zu Beginn noch so, als wollte der 23. Juni 2018 der erste Herbsttag des Jahres werden, riss jedoch nach einem kurzen Regenschauer die dichte Wolkendecke auf und die Sonne zeigte sich. Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung waren vorbereitet: in beiden Gartenanlagen standen große Zelte, so dass die Besucher im Trockenen sitzen und das Programm genießen konnten. Das hatte es in sich: Internationale Darbietungen sind in der Seniorenstiftung keine Seltenheit. Aber in diesem Jahr stand das Sommerfest in den Gärten der Gürtelstraße 32-33 ganz im Zeichen völkerverbindender Kultur. Musik und Tänze aus vier Kontinenten begeisterten Seniorinnen und Senioren wie auch die zahlreichen Gäste. Politische Prominenz hatte sich angesagt und nahm sich Zeit für ein Grußwort und Gespräche. Mit Tombola, Kinderschminken, Hüpfburg, Portraitzeichnungen und Fußballwand war für Groß und Klein etwas dabei – und natürlich gab es traditionell Köstlichkeiten vom Grill, Kaffee und frischen Kuchen und vieles mehr.

Pankower Tag der Vorsorge und Pflege

Es herrschte lähmende Hitze – niemand hielt es in der Sonne aus
Auch Schwein Albert zog es in den Schatten
Doch im Saal der Gürtelstraße 33 gab es informative Vorträge
Einrichtungsleiterin Bettina Saegling moderierte das Vortragsprogramm
Lioba Zürn-Kasztantowicz, Mitglied im Vorstand, begrüßte die Anwesenden
Die Referentinnen und Referenten gaben qualifizierte Hinweise zur Vorsorge
Daneben gab es Informationen...
...und Beratung an verschiedenen Ständen


Vorsorge treffen, solange es geht

Am 31. Mai 2018, einem der heißesten Frühlingstage, fand in der Gürtelstraße 33 der erste „Pankower Tag der Vorsorge und Pflege“ statt. Rund um die Themen Patientenverfügung, Vorsorge-und Betreuungsvollmacht, Pflegeberatung und Pflegeeinrichtungen, Testament und Erbrecht, Sicherheitshinweise für Senioren, Entlastung für pflegende Angehörige bis hin zur Bestattungsvorsorge bewegte sich das abwechslungsreiche Vortragsprogramm. Vorstandsmitglied Lioba Zürn-Kasztantowicz, die für die Seniorenstiftung alle Anwesenden begrüßte, dankte den Organisatoren und Vorbereitern dafür, dass die Veranstaltung im Haus angeboten werden konnte.

Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht bedeuten im Ernstfall, dass andere im Interesse eines Betroffenen entscheiden und handeln sollen, wenn sie oder er nicht mehr dazu in der Lage ist. Dazu sollte die qualifizierte Unterstützung der verschiedenen Beratungsstellen in Anspruch genommen werden – waren sich die Referentinnen einig. Ebenso lassen sich für den Pflegefall und den möglichen Umzug in eine Pflegeeinrichtung verschiedenste Hilfen nutzen. „Es gibt vieles, das in Anspruch genommen werden kann – man muss es nur kennen“, so Gudrun Becher vom Pflegestützpunkt in der Gürtelstraße 33. Was bei Verfügungen und Vollmachten zählt, gilt ebenso beim Testament: „Erstellen Sie es, wenn Sie noch können“, riet Ulrich Höcke, Fachanwalt für Sozialrecht, „damit das Erbe denen zufällt, die Sie als Erben sehen möchten.“

Unter dem Motto „Individuell und konkret“ war vor und nach dem Vortragsprogramm sowie in den Pausen Zeit für die Beantwortung persönlicher Fragen und zu bezirklichen und überbezirklichen Beratungs-und Kontaktangeboten durch die Fachleute an den Informationsständen.

Erfahren Sie mehr aus dem Leben der Stiftung in der Hauszeitschrift HERBSTFEUER. Die nächste Ausgabe erscheint am 15. Juni 2018.

Engagement für eine wachsende Metropole

Bei Ankunft: ein Gruppenbild mit Stiftungsvorstand und der Kuratoriumsvorsitzenden, Bezirksstadträtin Rona Tietje (4.v.l.)
Begrüßung der Gäste im voll besetzten Saal der Gürtelstraße 32a
Der Regierende Bürgermeister sprach über die Zukunft der Hauptstadt...
...und antwortete auf Fragen aus dem Publikum
Zu Anliegen aus dem Wahlkreis standen die Abgeordneten Dr. Clara West,...
...Tino Schopf (links)...
...und Dennis Buchner Rede und Antwort
Nach der Diskussion blieb auch Zeit für persönliche Gespräche


Der Regierende Bürgermeister beim Bürgergespräch

Unter der Überschrift „SPD-Fraktion vor Ort“ stellten sich Berliner Wahlkreis-Abgeordnete auf Einladung der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg in der Gürtelstraße 32a den Fragen von Anwohnern und von Seniorinnen und Senioren der Stiftung. Von den Planungsvorhaben für die jährlich um ca. 40.000 Menschen wachsende Hauptstadt bis zu ganz konkreten Anliegen im Wohnumfeld reichten die Fragen, auf die der Regierende Bürgermeister Michael Müller und die Abgeordneten Dr. Clara West, Tino Schopf und Dennis Buchner Antwort gaben.
Der Regierende Bürgermeister sprach über die Arbeit der aktuellen Dreierkoalition, bei der es aufgrund z.T. widerstrebender Interessen nicht einfach sei, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Aber über drei Projekte waren sich alle Parteien einig: Trotz der vorhandenen Schulden gibt es wieder Überschüsse, daher soll deutlich mehr investiert werden: in den Bildungsbereich, in mehr Personal für die Berliner Verwaltung und die Polizei sowie in den Wohnungsbau.
Berlin ist anziehend geworden für viele Menschen – national und international -, für Studenten, Künstler, Wissenschaftler und andere. Die Stadt wird inzwischen selbstverständlich als deutsche Hauptstadt und als internationale Metropole mit einer offenen und freien Atmosphäre wahrgenommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit: seit 28 Jahren besteht die Chance, frei und in Frieden zu leben. In jedem Jahr die Infrastruktur für 40.000 Neuberliner zu planen und zu organisieren ist schwierig, aber es gelingt dennoch eine Menge.
Zu zwei speziellen Fragen äußerte er sich deutlich: „Hartz IV“ hat eine tiefe Vertrauenskrise erzeugt. Daher muss notwendigerweise darüber zu diskutiert werden, ob das auch in Zukunft die richtige Antwort der SPD sei. Der Arbeitsmarkt wird dramatischen Verwerfungen unterworfen sein. Deshalb werden zu einem „Solidarischen Grundeinkommen“ inzwischen Gespräche mit dem Bundesministerium für Arbeit und der Arbeitsagentur auf Landesebene geführt.
Dreierkoalitionen werden in Zukunft immer wahrscheinlicher. Berlin zeigt: Rot-Rot-Grün ist ein normales Regierungsmodell und wird auch anderswo selbstverständlicher werden.
Sein Fazit: Über viele Jahre ist Berlin nicht gewachsen, jetzt ist der Boom da. Berlin wird zur Vier-Millionen-Stadt werden. Daher tut der Senat alles, um in verschiedenen Bereichen – Bildung, Wohnungsbau, Ausstattung des Öffentlichen Dienstes bis hin zum Verkehr – die Hauptstadt auf diese Situation vorzubereiten.

Mehr zu den Fragen und Antworten lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Hauszeitschrift HERBSTFEUER.

Kooperation mit Vietnam unterzeichnet

Bei Schneegestöber vor der Gürtelstraße 32a
Pflegedienstleiterin Sigrun Sahmland (l.) führt Herrn Dang Huy Hong (SONA, rechts) durch den Pflegebereich
Der Vertag ist unterzeichnet (v.l.n.r.): Vorstandsvorsitzender Wilfried Brexel, Geschäftsführerin Angela Falk und SONA-Geschäftsführer Dang Huy Hong
Gruppenfoto der Anwesenden (Bildunterschrift im Text)


Neues Konzept zur Gewinnung von Pflegefachkräften

Am 28. März 2018 wurde in der Gürtelstraße 33 ein Vertrag unterzeichnet, der ein innovatives Konzept zur Gewinnung von Pflegefachkräften mit einem neuen Ansatz in Bezug auf Qualität und Integration beinhaltet. Unterstützt durch den Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) und begleitet von der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) schlossen die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg, die SONA - International Manpower Supply and Trade., JSC (SONA) aus Vietnam und Falk Personaltraining eine richtungsweisende Kooperation ab.

Um dem Problem des Fachkräftemangels in der Pflege entgegenzutreten, war bereits auf anderem Weg versucht worden, ausländische Pflegekräfte für die Arbeit zu gewinnen. Aber diese Schritte zeigten vielfach nicht den gewünschten Erfolg. Neben fachlichen Defiziten, fehlte es oft an der ausreichenden sprachlichen Eignung und der ungenügenden Integration in die Einrichtung und die Gesellschaft.
Das aktuelle Konzept, das vietnamesische Fachkräfte in den deutschen Pflegebereich integrieren soll, geht daher neue Wege bei der beruflichen, sprachlichen und gesellschaftlichen Integration: An der Fachschule der Stiftung SPI erfolgt die Anpassungsqualifikation zur Pflegefachkraft. Die berufliche Praxis in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg wird begleitet von der Integrationsbeauftragten Anet Raatz. Diese neue Herangehensweise bietet deutlich höhere Erfolgschancen und wird durch den Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) aktiv begleitet und unterstützt.

Vor Vertragsabschluss besuchten die Teilnehmer zwei Häuser der Seniorenstiftung, um sich über die Qualität der Arbeit und der Ausstattung zu informieren. Zur Unterzeichnung waren von vietnamesischer Seite der Präsident und Vorstandsvorsitzende Dang Huy Hong (SONA - International Manpower Supply and Trade., JSC) und Nguyen Hong Hai (Leiter der SONA-Marketingsabteilung) anwesend. Für den Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) nahmen Vizepräsident Prof. Herbert Mrotzeck, für Falk Personaltraining Geschäftsführerin Angela Falk und für die DAK – Gesundheit der Leiter des Firmenkundenvertriebs Ost, Mario Ketzlin, teil. Für den Bezirk Pankow von Berlin war die Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Rona Tietje, anwesend und seitens der Seniorenstiftung der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel, Vorstandsmitglied Heidrun Kiem, die Integrationsbeauftragte Anet Raatz und Geschäftsführer Christian Schüler.

Bereits im Juni 2018 werden die ersten vietnamesischen Fachkräfte in der Seniorenstiftung erwartet.

Gruppenfoto oben (v.l.n.r.): Anet Raatz (Stiftung), Christian Schüler (Stiftung), Mario Ketzlin (DAK), Herr Thang (Dolmetscher), Rona Tietje (Bezirksstadträtin), Heidrun Kiem (Stiftungsvorstand), Wilfried Brexel (Vorstandsvorsitzender), Dang Huy Hong (CEO, SONA), Angela Falk (Falk Personaltraining), Prof. Herbert Mrotzeck (BWA) und Nguyen Hong Hai (SONA)

Neujahrsempfang der Seniorenstiftung 2018

Jahresauftakt im Saal der Stavangerstraße 26
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel begrüßt,...
...dankt jungen Absolventinnen,...
...langjährigen Mitarbeitern...
...und Mitarbeiterinnen.
Es gibt Blumen für neue und...
...bereits erfahrene Beiratsmitglieder
Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau dankt ebenso für das Engagement...
...wie die Kuratoriumsvorsitzende und Sozialstadträtin Rona Tietje
Ein neues Bild vom Sozialwerk Berlin e.V. wird die Wände schmücken
Pfarrer Pflug beim Segensspruch
Auch die Clowns der ROTEN NASEN kamen zur Visite
Bundestagskollegen im Gespräch: Petra Pau und Klaus Mindrup
Gesundheitsstadtrat Dr. Torsten Kühne, Einrichtungsleiterin Sandra Warnke und Entertainer Siggi Trzoß
Die ehemaligen Kuratoriumsvorsitzenden Ines Saager (l.), Lioba Zürn-Kasztantowicz (r.), die aktuelle Vorsitzende Rona Tietje (2.v.l.) und die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe im Gespräch
Das Quartett „Jazzable“ sorgte für einen musikalisch beschwingten Jahresauftakt

 
Zum diesjährigen Neujahrsempfang lud die Seniorenstiftung am 10. Januar 2018 in den Saal der Stavangerstraße 26 ein. Die Pflegeeinrichtung hatte im vergangenen Jahr Zuwachs erhalten: In einem neuen Anbau haben Mieter ein seniorengerechtes Zuhause gefunden.
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel begrüßte bei seiner Ansprache alle anwesenden Gäste aus Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik, Freunde und Partner der Stiftung sowie Seniorinnen, Senioren und Mitarbeitende. Traditionell wurde den erfahrenen und neuen Seniorenbeiratsmitgliedern für ihre Arbeit gedankt – ebenso langjährigen und in besonderer Weise engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Leitungskräften, die neu Verantwortung übernommen hatten. Dann sprach der Vorstandsvorsitzende den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich an. „Im letzten Jahr ist eine Pflegereform in Kraft getreten“, sagte er, „deren mittel- und langfristige Wirkungen bislang ungewiss sind. Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte ist leer gefegt und eine Verringerung der Belastungsfaktoren kann nur über wesentliche Verbesserungen der Personalschlüssel erreicht werden. Hier kann und muss die Politik aktiv werden.“

Die Problematik griff auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau bei ihrem Grußwort auf und sagte ein verstärktes Engagement ihrer Fraktion zu. Sie dankte allen haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihren wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander. Darüber machte sie deutlich, dass der Deutsche Bundestag auch ohne neue Bundesregierung arbeitsfähig sei und tätig werde.
Rona Tietje, Sozialstadträtin und Kuratoriumsvorsitzende, dankte ebenfalls allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und wünschte gutes Gelingen für die Vorhaben im neuen Jahr. Danach konnte Herr Brexel einen neuen Wandschmuck von der Vorsitzenden des Sozialwerks Berlin e.V., Margit Hankewitz, entgegennehmen. Mit dem abschließenden Segensspruch von Pfarrer i.R. Michael Pflug endete der Reigen der Ansprachen und das phantasievoll angerichtete Büfett war eröffnet. Bei musikalischer Begleitung und angeregten Gesprächen wurde das Jahr beschwingt begonnen.

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