Tschüss Klischee: Hello Boys`Day!

Berufsorientierung ohne Scheuklappen in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg 

Am 28. März fand zum achten Mal der Boys`Day – Zukunftstag unter Förderung des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, mit Vorurteilen bei der Berufswahl aufzuräumen. Schülern ab der 5. Klasse sollen Einblicke in Berufe erhalten, die sie vielleicht nicht gleich für sich in Betracht ziehen. Bei Jungen sind das z. B. soziale Berufe wie der Altenpfleger. 

Die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig am Boys´Day Zukunftstag. Fünf Schülern im Alter von elf bis vierzehn Jahren wurde die Gelegenheit gegeben, in einer Einrichtung in der Gürtelstraße 32 die vielseitigen Aufgaben eines Altenpflegers kennenzulernen und sich in die Lage von alten und pflegebedürftigen Personen hineinzuversetzen. Dabei lernten die Schüler zunächst wichtige Arbeitsschutzbestimmungen und hygenische Vorschriften kennen. Darüber hinaus nahmen sie aber auch aktiv an Betreuungsangeboten teil und unterstützten unsere Pflegekräfte tatkräftig bei ihren alltäglichen Aufgaben. 

Am Ende des Tagespraktikums sprachen sich alle Teilnehmer positiv überrascht über ihren Tag in der Pflegeinrichtung aus. So konnten sie durch den kleinen Schnupperkurs feststellen, wie abwechslungsreich und herausfordernd zugleich die Arbeit in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg ist.

20. Neujahrsempfang der Seniorenstiftung

Zahlreiche Gäste waren in die Gürtelstraße 32a gekommen
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel bei der Begrüßung
Traditionell stand der Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt,...
...wie auch der Dank an die Bewohnerbeiräte
Die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe (r.) sprach ein Grußwort,...
...ebenso wie Bezirksbürgermeister Sören Benn und Sozialstadträtin Rona Tietje
Margit Hankewitz (r.) vom Sozialwerk Berlin e.V. überreichte ein Bild
Pfarrer i.R. Michael Pflug beim abschließenden Segensspruch
Dann hatten die Helfer am Büfett alle Hände voll zu tun
Sängerin Dagmar Frederic (l.) und Pflegedienstleiterin Sigrun Sahmland
Heilsarmee, Bezirkspolitiker und Gesundheitsstadtrat Dr. Torsten Kühne (r.) im Gespräch
Die ROTEN NASEN überbrachten ihre guten Wünsche für das neue Jahr


Damit der Pflege nicht die Kräfte ausgehen...

Die Problematik des Fachkräftemangels in Pflege und Altenpflege bestimmte die Reden beim des 20. Neujahrsempfang der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg am 9. Januar 2019 der Gürtelstraße 32a. Sowohl der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel als auch die Vertreter der Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik verdeutlichten, dass schnelle Abhilfe und zugleich zukunftsfähige Lösungen gefunden werden müssten. Bislang seien jedoch keine wesentlichen Verbesserungen eingetreten, so Brexel. Auch das zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) sei derzeit nicht mehr als ein „Tropfen auf den heißen Stein“.
Dass die Rechte von Beschäftigten insbesondere in der Pflege verteidigt werden müssten, betonte die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe in ihrem Grußwort. Die Pankower Sozialstadträtin und Kuratoriumsvorsitzende Rona Tietje begrüßte, dass notwendige Prozesse in Gang gekommen seien. Von herausragenden Leistungen der Seniorenstiftung sprachen Margit Hankewitz, Vorsitzende des Sozialwerks Berlin e.V., und Bezirksbürgermeister Sören Benn und verbanden dies mit guten Wünschen für das neue Jahr.
Traditionell standen Dank und Anerkennung der Arbeit engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt des Festakts. Im Anschluss an die Grußworte wurde das Büfett eröffnet. Die zahlreichen Gäste, Freunde und Partner der Stiftung sowie Seniorinnen, Senioren und Mitarbeitende leiteten bei beschwingter Musik und angeregten Gesprächen das neue Jahr ein.

Zur Pressemitteilung - lesen Sie mehr... auch in der neuen HERBSTFEUER-Ausgabe.