2. Pankower Tag der Vorsorge

Vorstandmitglied Heidrun Kiem und Sabrina Schmittmann am Stand der Seniorenstiftung
Katinka Teetz vom Humanistischen Betreuungsverein Pankow bei ihrem Vortrag
Zum Abschluss gab es „Übungen für den Alltag und die Seele“...
...und ein kleines Dankeschön für die Referentinnen und Referenten
An den Informationsständen fanden Besucher Antwort auf konkrete Fragen

  
Sicherheit für den Vorsorgefall

Jeder möchte gesund bleiben und am Leben teilhaben – auch im Alter. Doch aufgrund von Krankheit oder Behinderung kann es geschehen, dass die Betroffenen nicht mehr selbst über wichtige Anliegen entscheiden können. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Diesem Anliegen diente der zweite „Tag der Vorsorge und Pflege“ im Bezirk Pankow, der am 17. Mai 2019 von 14 bis 17 Uhr stattfand. Im großen Saal der Gürtelstraße 33 wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Informationsständen angeboten. Interessenten konnten sich über Beratungs- und Kontaktangebote informieren und direkt mit den Fachleuten ins Gespräch kommen.

Nach der Begrüßung durch Bettina Saegling, Einrichtungsleiterin der Gürtelstraße 33, und einem Grußwort von Heidrun Kiem, Vorstandsmitglied Seniorenstiftung Prenzlauer Berg, stellte Dr. Gisela Grunwald die Seniorenvertretung Pankow vor.
Unter der Überschrift: „Was mir wichtig ist, wenn ich nicht mehr kann“ gaben Katinka Teetz vom Humanistischen Betreuungsverein Pankow und Norman Slawik, Mitarbeiter der Betreuungsbehörde des Bezirksamts Pankow, wichtige Informationen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung – sie bilden die umfassende Absicherung für den Vorsorgefall.
Informationen zu ambulanten und stationären Leistungen der Pflegeversicherung gaben Gudrun Becher vom Pflegestützpunkt in der Gürtelstraße 33 und Bettina Saegling.

Den Angeboten zur Unterstützung pflegender Angehöriger galten die folgenden Beiträge von Julia Giese, Kontaktstelle PflegeEngagement Pankow, und Ulrich Fehlau, Alzheimer-Angehörigen-Initiative (AAI). Kenntnisreich gab danach Michael Kühl von der Zentralstelle für Prävention des Landeskriminalamts Berlin wertvolle Hinweise, wie Dieben und Betrügern die Arbeit erschwert werden kann. Im letzten Vortrag des Tages sprach Bestatterin Jana Litke das Thema „Bestattungsvorsorge“ an. Mit kleinen „Übungen für den Alltag und die Seele“ mit Marlies Carbonaro (Achtsamkeitstraining) und Jutta Brennecke (QlGong) endete das Vortragsprogramm und bis 17 Uhr bestand Gelegenheit, mit den Referenten konkrete Anliegen zu besprechen.
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Tschüss Klischee: Hello Boys`Day!

Berufsorientierung ohne Scheuklappen in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg 

Am 28. März fand zum achten Mal der Boys`Day – Zukunftstag unter Förderung des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, mit Vorurteilen bei der Berufswahl aufzuräumen. Schülern ab der 5. Klasse sollen Einblicke in Berufe erhalten, die sie vielleicht nicht gleich für sich in Betracht ziehen. Bei Jungen sind das z. B. soziale Berufe wie der Altenpfleger. 

Die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig am Boys´Day Zukunftstag. Fünf Schülern im Alter von elf bis vierzehn Jahren wurde die Gelegenheit gegeben, in einer Einrichtung in der Gürtelstraße 32 die vielseitigen Aufgaben eines Altenpflegers kennenzulernen und sich in die Lage von alten und pflegebedürftigen Personen hineinzuversetzen. Dabei lernten die Schüler zunächst wichtige Arbeitsschutzbestimmungen und hygenische Vorschriften kennen. Darüber hinaus nahmen sie aber auch aktiv an Betreuungsangeboten teil und unterstützten unsere Pflegekräfte tatkräftig bei ihren alltäglichen Aufgaben. 

Am Ende des Tagespraktikums sprachen sich alle Teilnehmer positiv überrascht über ihren Tag in der Pflegeinrichtung aus. So konnten sie durch den kleinen Schnupperkurs feststellen, wie abwechslungsreich und herausfordernd zugleich die Arbeit in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg ist.
Mehr dazu und anderes aus dem Leben der Stiftung im neuen HERBSTFEUER.

20. Neujahrsempfang der Seniorenstiftung

Zahlreiche Gäste waren in die Gürtelstraße 32a gekommen
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel bei der Begrüßung
Traditionell stand der Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt,...
...wie auch der Dank an die Bewohnerbeiräte
Die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe (r.) sprach ein Grußwort,...
...ebenso wie Bezirksbürgermeister Sören Benn und Sozialstadträtin Rona Tietje
Margit Hankewitz (r.) vom Sozialwerk Berlin e.V. überreichte ein Bild
Pfarrer i.R. Michael Pflug beim abschließenden Segensspruch
Dann hatten die Helfer am Büfett alle Hände voll zu tun
Sängerin Dagmar Frederic (l.) und Pflegedienstleiterin Sigrun Sahmland
Heilsarmee, Bezirkspolitiker und Gesundheitsstadtrat Dr. Torsten Kühne (r.) im Gespräch
Die ROTEN NASEN überbrachten ihre guten Wünsche für das neue Jahr


Damit der Pflege nicht die Kräfte ausgehen...

Die Problematik des Fachkräftemangels in Pflege und Altenpflege bestimmte die Reden beim des 20. Neujahrsempfang der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg am 9. Januar 2019 der Gürtelstraße 32a. Sowohl der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel als auch die Vertreter der Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik verdeutlichten, dass schnelle Abhilfe und zugleich zukunftsfähige Lösungen gefunden werden müssten. Bislang seien jedoch keine wesentlichen Verbesserungen eingetreten, so Brexel. Auch das zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) sei derzeit nicht mehr als ein „Tropfen auf den heißen Stein“.
Dass die Rechte von Beschäftigten insbesondere in der Pflege verteidigt werden müssten, betonte die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe in ihrem Grußwort. Die Pankower Sozialstadträtin und Kuratoriumsvorsitzende Rona Tietje begrüßte, dass notwendige Prozesse in Gang gekommen seien. Von herausragenden Leistungen der Seniorenstiftung sprachen Margit Hankewitz, Vorsitzende des Sozialwerks Berlin e.V., und Bezirksbürgermeister Sören Benn und verbanden dies mit guten Wünschen für das neue Jahr.
Traditionell standen Dank und Anerkennung der Arbeit engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt des Festakts. Im Anschluss an die Grußworte wurde das Büfett eröffnet. Die zahlreichen Gäste, Freunde und Partner der Stiftung sowie Seniorinnen, Senioren und Mitarbeitende leiteten bei beschwingter Musik und angeregten Gesprächen das neue Jahr ein.

Zur Pressemitteilung - lesen Sie mehr... auch in der neuen HERBSTFEUER-Ausgabe.